Liebe Tierfreunde, Ehrenamtliche, Förderer und Unterstützer!
Schweren Herzens müssen wir euch mitteilen, dass wir unseren Hundebereich (Tierheim, Pension und HuTa) ab dem 1. November 2023 schließen.
Leider zwingt uns die finanzielle und personelle Situation unseres kleinen gemeinnützigen Vereins zu diesem Schritt.
Das im November frei werdende Areal möchten wir gerne an jemanden verpachten, der dieses Grundstück für die Haltung/Unterbringung von Tieren benötigt. Interessenten können sich hierfür gerne mit uns in Verbindung setzen. Alles Weitere wird dann detailliert besprochen.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz besonders bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen, Helfern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tierheims bedanken, die in den letzten Jahren tatkräftig dabei mitgeholfen haben, den Hundebereich aufzubauen und zu betreiben.
Wir haben aber auch gute Nachrichten zu verkünden. Dadurch, dass die anfallenden Arbeiten auf der Katzenstation (überwiegend) ehrenamtlich verrichtet werden, ist es uns möglich, hiermit zunächst weiterzumachen. Da jedoch auch hier die Personaldecke dünn ist, hoffen wir auf Katzenfreunde, die verlässlich sind und unser Team gerne bereichern möchten. Bei ernst gemeintem Interesse freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme.
Natürlich bringt uns auch die Katzenstation durch Futter-, Tierarzt- und Energiekosten an unsere finanziellen Grenzen und darüber hinaus. Deshalb sind wir weiter dringend auf tierliebe Menschen angewiesen, die uns auch in Zukunft mit ihren Spenden unterstützen. Die zahlreichen Anfragen für die Aufnahme in Not geratener Samtpfoten zeigen uns immer wieder, wie groß dahingehend der Bedarf im Einzugsbereich Emmerich ist. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den im Tierschutz oft vernachlässigten Bereich der Katzen durch wertvolle Arbeit zu prägen und vielen Samtpfoten, die Chance auf ein behütetes Zuhause und oftmals auch aufs Überleben zu ermöglichen. Bitte unterstützt uns weiterhin!
Euer Pfötchenfreunde-Team vom Verein für Tierschutz Hoch-Elten.
Frühlingszeit ist Kittenzeit. Gerade in diesen Monaten bekommen viele freilaufende unkastrierte Katzen ihre Kitten. Tierrettung, Tierheime, Tierschutzorganisationen und Pflegestellen haben alle Hände voll zu tun, der Flut von Babykatzen Herr zu werden und diese Aufgabe zu bewältigen. Nachdem Mutter und Kitten zur Ruhe kommen konnten, medizinisch versorgt und aufgepäppelt wurden, gilt es für die Kitten und die Mutter ein neues Zuhause zu suchen. In manchen Fällen wird die Mutterkatze lediglich kastriert und wieder an die Futterstelle zurückgesetzt. Bei der Vermittlung von Kitten gilt es einiges zu beachten. Ist die Anschaffung wohlüberlegt (finanziell/räumlich/zeitlich/Aufwand)? Sind alle Familienmitglieder einverstanden? Wurde die Wohnung/das Haus kittensicher gemacht? Ein Aspekt stellt sich allzu oft als schwer kommunizierbar heraus: Kitten werden nur mind. zu zweit oder zu einer weiteren Jungkatze vermittelt. Warum wird im fachkundigen Vermittlungskontext so gehandelt?
Entgegen landläufiger Meinung, sind Katzen keine Einzelgänger. Lediglich in der Fortpflanzungszeit oder bei der territorialen Abgrenzung kommt es zu lautstarken Auseinandersetzungen. Kitten wachsen im engen Körperkontakt und lebhafter Kommunikation mit ihren Wurfgeschwistern auf. Im Alter von etwa 8 – 12 Wochen findet die Abnabelung von der Mutterkatze statt. Umso wichtiger wird nun das soziale Zusammensein mit Artgenossen. Gemeinsames Toben, Jagdspiele, Schlafen und gegenseitiges Putzen stärken die gesunde Entwicklung und fördern das Wohlbefinden ungemein. Wer einmal erleben durfte wie zwei oder mehr Kitten miteinander leben, gemeinsam die Welt entdecken und groß werden, der konnte sehen wie glücklich und zufrieden diese sind und wieviel Freude es macht dabei zuzusehen. Dürfen Katzen auf diese Weise aufwachsen, so genießen sie auch im Erwachsenenalter das Zusammensein mit Artgenossen. Weiß man um diese Tatsache, erscheint einem die Einzelhaltung einer im Haus gehaltenen Katze als sehr unpassend, die eines Kitten mehr als traurig.
Jetzt im Herbst steht bei Hunden und Katzen der Fellwechsel an. Sechs bis acht Wochen dauert er ungefähr. Um gut durch diese haarige Zeit zu kommen, hilft nur regelmäßiges Bürsten.
Die meisten Hunde & Katzen bekommen jetzt dickeres Winterfell mit warmer Unterwolle. Gleichzeitig wird das sommerliche Deckhaar abgeworfen. Das heißt für jeden Fellnasenbesitzer: Überall Haare! Gegen diese Haarmassen hilft tägliches Bürsten. Damit werden die abgestorbenen Haare entfernt, die Durchblutung wird angeregt und die Haut belüftet. Dies beschleunigt den Fellwechsel und es verteilen sich weniger Haare im Zuhause.