Häufig ist es so, dass wichtige Arbeit der Tierschutzvereine „im Hintergrund“ stattfindet. Das betrifft unter anderem auch die Versorgung wildlebender Katzen. Die Herausforderung mit Streunerkatzen gibt es schon seit vielen hundert Jahren. Nicht selten kommt es zu Revierkämpfen und die Katzen sind sowohl dem Wetter als auch dem Menschen und dem Straßenverkehr schutzlos ausgeliefert 🙁

Ein noch viel größeres Problem dabei ist auch die Vermehrung. Die gut gemeinte Fütterung von unkastrierten Streunerkatzen hilft zwar kurzfristig, ist aber langfristig als alleinige Maßnahme zur Eindämmung des Katzenelends ungeeignet. Was wichtig ist und langfristig hilft, ist vor allem die Kastration wildlebender Katzen. Denn was sonst passiert, vergrößert das Leid: Die Zahl der Nachkommen von nur einer Katze kann innerhalb weiniger Jahre in die Tausende gehen.

Wir tun hinsichtlich dieser Probleme das, was wir tun können. Wildlebende Katzen werden kastriert, wenn nötig medizinisch versorgt und an Futterstellen mit Futter und Unterschlupf versorgt. Herrenlose Katzen, die den Kontakt zu Menschen suchen oder ausgesetzt wurden, werden bei uns aufgenommen und aufgepäppelt, damit wir ein neues Zuhause für sie finden können. Das alles kostet Geld und Zeit, Ressourcen, über die Tierschutzvereine in der Regel nicht in rauen Mengen verfügen. Im letzten Jahr wurden durch den Tierschutzverein Hoch-Elten 50 wildlebende Katzen kastriert und gechipt (ungefähre Kosten belaufen sich auf ca. 3.200,00 €). Es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber wir tun Alles was in unserer Macht steht!

Wenn Ihr uns dabei unterstützen möchtet, jede Spende (Sach-, Futter-, und Geldspende) hilft, damit wir uns weiter für herrenlose Fellnasen einsetzen können. Des Weiteren könnt Ihr unsere Tiere auch durch eine Fördermitgliedschaft unterstützen und somit aktiv dazu beitragen, dass sie die Versorgung bekommen, die sie brauchen.